Normale Alarmierung ab 1. März 2021

Lieber First Responder

 

Ab dem 1. März 2021 werden die First Responder im Kanton Bern wieder normal und ohne Einschränkungen aufgeboten. Voraussetzung dazu ist, dass die First Responder beim Ausrücken eine FFP2-Maske tragen. 

Grundsätzliches:

  • Jeder First Responder trägt beim Einsatz eine FFP2-Schutzmaske und Handschuhe!
  • Jeder First Responder ist für die eigene Gesundheit selber verantwortlich. Selbstschutz beachten!
  • Bei einer Reanimation werden nur Thoraxkompressionen (Herzmassage) ausgeführt und der AED (Defi) eingesetzt. Auf die Beatmung wird verzichtet. 
  • First Responder, welche einer Risikogruppe angehören, entscheiden in Eigenverantwortung, ob sie wirklich ausrücken wollen. Wir empfehlen, auf das Ausrücken zu verzichten. 
  • Bei Krankheitssymptomen wie Fieber, Husten, etc. darf nicht zu First Responder Einsätzen ausgerückt werden.
  • Es ist zwingend darauf zu achten, dass sich nicht mehr Personen als zwingend nötig beim Patienten aufhalten.
  • Wenn keine direkten Massnahmen am Patienten notwendig sind, ist nach Möglichkeit ein Abstand von 2 Metern einzuhalten.
  • Passanten und First Responder ohne unmittelbare Aufgabe sind höflich zu bitten, den 2 Meter Abstand einzuhalten oder sich aus dem Zimmer/Raum zurück zu ziehen. 

 

Das Beschaffen und Verteilen von Schutzmasken ist logistisch nicht ganz einfach und aktuell sehr kostspielig. Wir haben uns deshalb für folgendes Vorgehen entschieden:

 

  • First Responder, welche die Möglichkeit haben, selber eine FFP2-Schutzmasken zu besorgen oder solche bereits besitzen, werden gebeten, auf den Bezug von Schutzmasken beim Verein firstresponder.be zu verzichten.
  • First Responder welche keine Möglichkeit haben, selber FFP2-Schutzmasken zu besorgen, können unten stehendes Formular ausfüllen und erhalten daraufhin 2 FFP2-Schutzmasken per Post zugestellt.
  • Es kann nicht garantiert werden, dass die Schutzmasken durch den Rettungsdienst vor Ort ausgetauscht werden können. Allenfalls müssen mittels unten stehendem Formular anschliessend erneut Schutzmasken bestellt werden.

Wir bitten um strikte Einhaltung der Vorgaben.


Push Nachrichten bei iOS 14.1 oder höher machen Probleme

Liebe First Responder im Kanton Bern
Wir haben die Mitteilung erhalten, dass Benutzer mit iPhone und dem Betriebssystem iOS 14.1 oder höher, möglicherweise keine akustischen Push Nachrichten mehr erhalten.
Aus diesem Grund bitten wir alle First Responder mit iPhones sich aus der App aus- und wieder einzuloggen. Somit sollte ein ordnungsgemässer Alarmempfang wieder gewährleistet sein.
Das Aus- und wieder Einloggen und manchmal auch die De- und Neuinstallation der App hilft oft auch bei weiteren Problemen im Zusammenhang mit der App oder der Alarmierung.
Danke für die Kenntnisnahme und den Einsatz als First Responder!

Eigenschutz ist wichtig! - Bleibt gesund!

Verein firstresponder.be


CH Responder - Nationale App

Im Moment verbraucht die App "CH Responder" sehr viel Akku des Mobiltelefons. Die Techniker sind im Moment daran, das Problem zu analysieren und eine Lösung zu finden.

Nationale Momentum App - Zusammenarbeit zwischen Bern und Solothurn

 

Die Zusammenarbeit zwischen First Respondern der Kantone Bern und Solothurn wird verstärkt. Künftig sind die Ersthelfer über die Kantonsgrenzen hinweg im Einsatz und verbessern so die Überlebenschancen von Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand.

 

Auf nationaler Ebene versterben wegen eines Herz-Kreislauf-Stillstandes pro Jahr rund 8'000 Menschen. Seit einigen Jahren sind mehrere Kantone in der Schweiz bestrebt, die Erstversorgung bei solchen medizinischen Notfällen weiter zu optimieren. Nebst der effizienten Alarmierung der Rettungsdienste und der telefonischen Anweisungen zur Ersten Hilfe durch die Sanitätsnotrufzentralen 144, greifen die Rettungsdienste dazu auf ein Netzwerk von freiwilligen und in lebensrettenden Sofortmassnahmen ausgebildeten Ersthelfenden (First Responder) zurück. Die First Responder werden im Falle eines möglichen Herz-Kreislauf-Stillstands aufgeboten und unterstützen die Betroffenen vor Ort bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Sie überbrücken damit die wertvolle Zeit, welche verstreicht, bis professionelle Hilfe am Einsatzort eintrifft.

 

Zur Alarmierung der First Responder wird die Software "Momentum" genutzt, die von der Firma DOS Group SA (Mendriso) gemeinsam mit der Tessiner Herzstiftung "Ticino Cuore" entwickelt worden ist. Aktuell arbeiten zehn Kantone mit derselben Software. Jeder Kanton setzt die Software dabei auf seinem kantonalen Einsatzgebiet ein. Die beteiligten Kantone und Organisationen wollen die Zahl der Todesfälle aufgrund eines Herz-Kreislauf-Stillstandes weiter deutlich reduzieren. Um die Versorgung von Not-fallpatientinnen und Notfallpatienten in ihren Grenzregionen zu verbessern, werden die Kantone Bern und Solothurn ab Montag, 13. Januar 2020, neu kantonsübergreifend über die nationale App Momentum (CH Responder) interkantonale Ersthelfende aufbieten. Damit wird sichergestellt, dass über die Kantonsgrenze hinweg der nächste zur Verfügung stehende Firstresponder zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand aufgeboten wird. Eine solche Zusammenarbeit ist einzigartig. Wenn immer möglich soll das System zukünftig noch weiter ausgebaut werden.

 

Die kantonalen App bleiben wie gehabt in Betrieb, daran ändert sich nicht.

Aktive First Responder im Kanton Bern, welche auch ausserkantonal alarmiert werden möchten, gehen wie folgt vor:

 

  • App öffnen
  • auf "PROFIL" klicken
  • auf "personenbezogene Daten änden" klicken
  • herunter scrollen
  • Feld "First Responder auf Nationalebene" aktivieren / auf "JA" umschalten
  • Im App-Store / Google Play die App "CH Responder" herunterladen
  • Ortung und Mitteilungen erlauben
  • mit derselben E-Mail und Passwort wie in der kantonalen App einloggen
  • FERTIG :-)