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Öffentliche AED's

EIN ZU JEDER ZEIT ÖFFENTLICH ZUGÄNGLICHER AED KANN LEBEN RETTEN!

 

Eines unserer Vereinsziele lautet:

  • Ausbau des existierenden AED-Netzes zu einer flächendeckenden Versorgung

Damit dieses Ziel erreicht werden kann, setzt sich der Verein dafür ein, dass möglichst viele «eingeschlossene» AED-Geräte (auch Defi genannt) öffentlich zugänglich gemacht werden. Zudem versuchen wir Firmen, öffentliche Einrichtungen, Gemeinden, Freizeitlokale, etc. zu motivieren, einen AED zu beschaffen und diesen öffentlich zugänglich zu montieren.

 

AED? Defi?

Was ist denn nun eigentlich ein AED oder Defi? Eine Erklärung findest Du hier.

 

AED-Angebot

Der Verein firstesponder.be hat nicht die finanziellen Mittel, den Kanton Bern flächendeckend mit AED's auszurüsten, deshalb sind wir auf Beschaffungen bzw. Finanzierungen durch Dritte angewiesen. Dank guter Partnerschaften kann der Verein allerdings kostengünstige Gesamtlösungen anbieten. Diese beinhalten ein topmodernes AED-Gerät, ein beheizter Aussenwandkasten und eine Versicherung gegen Diebstahl und Vandalismus. Für bereits bestehende Geräte kann die Versicherung ausserdem auch separat für CHF 150.–/Jahr abge-schlossen werden. 

 

 

AED-Karte First Responder-App/Internetseite/Geoportal

Sämtliche AED-Standorte im Kanton Bern, von welchen wir Kenntnis erhalten, werden durch den Verein firstresponder.be zentral erfasst. In der App «1st Responder Kanton Bern» und auf unserer Internetseite werden zurzeit nur diejenigen AED-Geräte angezeigt, welche rund um die Uhr für alle verfügbar sind. First Responder können sich im Notfall bzw. bei einem Alarm mit Hilfe dieser Karten zum nächstgelegenen Gerät navigieren lassen und wir wollen verhindern, dass sie vor verschlossenen Türen stehen (zum Beispiel ausserhalb der Öffnungszeiten einer Bank, etc.). Die AED-Karte auf dem Geoportal des Kantons Bern zeigt jedoch sämtliche AED-Geräte, welche durch uns erfasst wurden – also auch diejenigen, welche nur zu gewissen Zeiten öffentlich zugänglich sind. Mit Hilfe diverser Funktionen können die Erreichbarkeit und die Verfügbarkeit der Geräte visualisiert werden. Dank der Farben wird rasch ersichtlich, welche Kantonsgebiete gut mit AED-Geräten abgedeckt sind und wo noch (grosse) Lücken bestehen.  

Beispiel: Bern-Nord

Ausschnitt Karte Geoportal: AED-Abdeckung Bern-Nord
Ausschnitt Karte Geoportal: AED-Abdeckung Bern-Nord

Der Kartenausschnitt zeigt die aktuelle Abdeckung durch AED-Geräte in der Region nördlich von Bern. Die grünen Punkte bezeichnen die rund um die Uhr verfügbaren AED-Geräte, die violett markierten Standorte sind nur zeitweise zugänglich. Mit den grün bis rot schraffierten Flächen wird im Ausschnitt die Erreichbarkeit der 24h-verfügbaren AED-Standorte dargestellt. Dunkelgrün bedeutet, dass ein AED-Gerät innerhalb 500m erreichbar ist, in den dunkelroten Bereichen ist der nächstgelegene AED-Standort bereits bis zu 5 km entfernt. In den nicht-farbigen Teilen ist das nächste Gerät mehr als 5 km entfernt – viel zu weit, wenn es im Notfall um Minuten geht!

 

 

Der Kartenausschnitt zeigt auch, dass die AED-Abdeckung im Kanton Bern deutlich verbessert werden könnte, wenn sämtliche bisher nur zeitweise zugänglichen Geräte 24h zugänglich gemacht würden. Der Gürtel «Zollikofen - Münchenbuchsee - Rapperswil» verfügt beispielswiese über rund 12 AED-Standorte. Leider sind aber sämtliche Geräte nicht rund um die Uhr zugänglich. Somit erscheinen sie auch nicht auf der First Responder-App und stehen im Notfall auch während eigentlich zugänglichen Zeiten nur zur Verfügung, wenn der First Responder per Zufall den Standort und die Öffnungszeiten kennt. 

 

Überlebensrate steigern

Erhalten die für den Kanton Bern zuständigen Sanitätsnotrufzentalen 144 eine Alarmmeldung mit den Stichworten Herz-Kreislaufstillstand, bewusstlose Person mit möglichem Herz-Kreislaufstillstand oder akuter Thoraxschmerz (Brust-schmerzen), bieten sie zusätzlich zu einem regulären Rettungsdienstteam die First Responder auf. Rückt ein First Responder aus, behändigt er unterwegs zum Patienten ein öffentlich zugängliches AED-Gerät, falls sich ein solches auf dem Weg oder in unmittelbarer Nähe befindet. Schon oft konnte so dem Patienten noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes ein erster «Schock» abgegeben werden Dieser «Schock» kann in manchen Fällen das sogenannte Kammer-flimmern des Herzens unterbrechen und wieder für einen regelmässigen Herzrhythmus sorgen.

 

Es zeigt sich, dass in Regionen mit einer hohen Dichte an AED-Standorten (oft im Zusammenhang mit einem gut funktionierenden First Responder System), die Überlebensrate des beobachteten Herzkreislaufstillstandes massiv zunimmt. Deshalb ist es uns ein Herzens-Anliegen, dass möglichst viele AED-Standorte öffentlich zugänglich sind und somit immer mehr violette Punkte auf der AED-Karte grün werden. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der First Responder auf dem Weg zum Einsatz an einem unter Umständen überlebens-wichtigen AED-Gerät vorbeifährt und dieses bei Bedarf ohne Zeitverzögerung bei einem Patienten einsetzen kann.

 

Was kannst Du tun?

Manchmal helfen schon die kleinen Dinge, etwas Grosses zu erreichen. So kannst Du uns helfen:

  • Wenn Du irgendwo einen AED entdeckst, melde uns den Standort über das Formular auf unserer Internetseite. Wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht, darfst Du vorgängig gerne auf der AED-Karte und im Geoportal nachschauen, ob der Defi schon erfasst ist. 
  • Gibt es in «Deiner» Firma, «Deiner» Gemeinde, «Deiner» Bank oder in einem «Deiner» Stammlokalitäten einen AED, welcher nicht rund um die Uhr zugänglich ist? Vielleicht nimmt die verantwortliche Person einen wohlwollenden Hinweis über die Nützlichkeit eines rund um die Uhr zugänglichen AED gerne entgegen? Für weitere Auskünfte darf man sich gerne an uns wenden: E-Mail
  • Herrscht in Deiner Umgebung eine AED-Wüste? Kein AED-Standort weit und breit? Vielleicht wäre ja «Deine» Gemeinde oder ein lokales Unternehmen bereit, für die regionale Bevölkerung etwas zu investieren? Interessenten dürfen sich gerne unverbindlich bei uns melden und wir erklären ihnen gerne das First Responder System sowie die Sinnhaftigkeit einer lückenlosen AED-Abdeckung. Eine E-Mail an uns genügt.

 

Wir bedanken uns schon jetzt für jeden neuen AED-Standort, den wir registrieren und aufschalten dürfen. 

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